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Umladestation
ladet Dieselkraftstoff von Breitspurgleisen auf Schmalspurgleise um.

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Angebote des Terminals:
Umladung der Erdölprodukte und des Dieselkraftstoffes.


Projekte und Aussichten:
Entwickelung zusätzlicher Dienstleistungen.
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Umladestation der Erdölprodukte an der Eisenbahnstation Bruzgi
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Von Bruzgi nach Europa

15.07.2009

Ein Terminal für den Umschlag des belarussischen und russischen Kraftstoffes nach EU wurde geöffnet.


Am Vorabend des Unabhängigkeitstages von Belarus, am 2. Juli, wurde in feierlicher Atmosphäre das rote Band auf dem Eisenbahnweg der Lokomotive, die den Tankwagen mit der Probepartie des Dieselkraftstoffes EH590 mit dem Schwefelgehalt von 10 ppm vom Anfahrgeis des Terminals von "Vilaris" AG abholte, durchgeschnitten. Der Kraftstoff wurde von der "Mozyrskiy Erdölraffinerie" AG für den Weiter-Transport nach Tschechische Republik hergestellt. Bei der Veranstaltung waren die Aktionäre der "VILARIS" AG, Stationsvorsteher von Bruzgi, unabhängiger Inspektor SGS, sowie die Vertreter des Auslandskäufers anwesend.

Man kann die Wichtigkeit dieses Ereignisses kaum überschätzen. Weniger als für ein Jahr wurde die Errichtung des Terminals beendet, der es ermöglicht, die leichten belorussischen und russischen Erdölprodukte von den Breitspur-Tankwagen (1520 mm) in die europäische Schmalspur-Tankwagen (1435 mm) umzuladen, und sie an die Verbraucher der EU zu liefern.

Die Terminal-Leistung von "VILARIS" AG ermöglicht es, bis zu 75 Tonnen Erdölprodukte monatlich umzuschlagen. Man plant, diesen Wert schon 2010 zu erreichen. "Trotzdem wir die Errichtung des Terminals in der Zeit der starken Weltfinanzkrise beenden mussten", meint der Hauptaktionär von "VILARIS AG" Lew Below, "konnten wir das Objekt in Betrieb nehmen und einen Probestart machen". Niemand erwartete, dass die Krise so stark die Dieselkraftstoff-Nachfrage in Europa beeinflusst. Aber wir spüren das Interesse an unserem Investitions-Projekt von verschiedenen Ebenen der Staatsgewalt von Belarus. Das hat uns bei der Durchführung des Projekts sehr geholfen.

Während der Errichtung wurde, zusammen mit der Belarussischen Eisenbahn und Staats-Zoll-Komitee, die Umschlage-Methodik des Dieselkraftstoffes am Terminal von "VILARIS" AG erarbeitet. Das ist eigentlich ein Präzedenzfall für die ehemaligen UdSSR-Länder. Jetzt hat sich die Situation drastisch verändert. Der Terminal von "VILARIS" AG ermöglicht es, unter den harten Konkurrenz-Bedingungen die vorher für die russischen und belarussischen Verarbeitungs-Unternehmen unzugänglichen Märkte einzunehmen und zu kontrollieren. Er eröffnet neue Möglichkeiten für den Transport der Erdölprodukte, die garantiert gefragt sind, in die Länder Osteuropas.

"Wir wollen alle bedanken, die uns in dieser harten Zeit geholfen haben, das Projekt in Belarus zu realisieren", meint L. Below. "Wir bedanken uns bei dem Vorsitzenden von Grodnenskiy Landes-Exekutivkomitee Wladimir Sawchenko, Vorsitzenden der Staatskonzern "Belneftchim" Waleriy Kazakevich, Subdirektoren von "Belarussische Erdölgesellschaft" AG Alexander Demidow, Leiter der Baranovitschskiy Zweigstelle der Belorussischen Eisenbahn Iwan Kolodenko. Dank ihrer fachmännischen Tätigkeit hat das Land ein wichtiges Objekt bekommen, das unbedingt einen Wirtschaftsvorteil bringt. Außerdem hat die Durchführung dieses Projekts nochmal das günstige Investitions-Klima in Belarus bewiesen".
Natürlich ist es nicht so leicht, die maximale Leistung des Terminals zu erreichen. Laut Lew Below braucht man dafür, dass "Nowopolotskiy Erdölraffinerie" AG ihre Modernisierung vollendet und die Herstellung des Dieselkraftstoffes von Euro-5-Standart steigert.

"Möglicherweise muss man einen getrennten Umschlag von zwei oder drei verschiedenen Erdölprodukten organisieren", berechnet andere Möglichkeiten Lew Below. Darüber verhandeln wir jetzt mit den polnischen Konzernen ORLEN und LOTOS.

Außerdem muss man noch Qualitätsbedingungen der Produktion und die Methodik der Zollabwicklung des Biodieselkraftstoffes am Terminal von "VILARIS" AG festlegen, der an Einzelkunden in EU geliefert wird.

Veröffentlicht in der Ausgabe "Belarus heute"
14. Juli 2009

www.sb.by



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